Entspurt Ausmisten-in-30-Tagen-Challenge

Aktualisiert: 20. Nov 2018

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Ausmisten in 30 Tagen Challenge

Den Flur Aussortieren

Wow, wow, wow!


Der Countdown läuft!


Wir sind fast am Ende angelangt!


Toll, dass du bisher so super mitgemacht hast.


Wir kümmern uns heute um den Flur bzw. die Diele.


Der Flur ist ein Raum, der nicht die Aufmerksamkeit von uns bekommt, die ihm eigentlich zusteht.

Ich spreche nicht vom Eingangsbereich, sondern von den kleinen, winzigen, schmalen Räumen, die wir tagtäglich eintausend Mal durchqueren, nicht sehr auf ihre Optik achten und oft auch als Abstellraum missbrauchen.


Hier wird alles gelagert, was in den anderen Räumen nichts verloren hat und hier ist der perfekte Ort um Unordnung entstehen zu lassen.



Es ist an der Zeit, dass wir heute in unseren Fluren aussortieren und für Ordnung sorgen!

  • Oberflächen

  1. Egal ob Kommoden, offene Regale, Siteboards oder Boards an der Wand, ich bin mir sicher, dass das ein oder andere Möbelstück bei dir als Ablagefläche herhalten muss. ( Wie bei mir auch ;-) )

  2. Also beginnen wir heute damit die Oberflächen abzuräumen und auszusortieren. Alles an Müll und leeren Verpackungen kannst du direkt entsorgen.

  3. Die restlichen Dinge räumst du auf und kontrollierst dabei direkt ob du sie noch benötigst oder nicht.

  4. Sieh dir auch deine Dekoration an und frage dich ob es an der Zeit für etwas Neues ist, weil deine aktuelle Dekoration alt, kaputt, nicht der Jahreszeit entsprechend, oder nicht deinem Stil entsprechend ist.

  • Inhalt von Kommoden, Kisten, Fächern

  1. Hier im Flur findet sich bestimmt die ein oder andere Kramschublade/ Kiste/ Fach. Was sind diese Kramschubladen? Ich bin mir sicher, dass 99% der Menschen diese Schubladen besitzen, in denen es einfach unmöglich ist langfristig Ordnung zu halten! Am Anfang ist man immer noch gut gestimmt, es dieses Mal zu schaffen, das Chaos nicht wieder ausarten zu lassen und ehe man sich versieht ist es wieder vorbei mit der geliebten Ordnung.

  2. Also ist es nun an der Zeit hier endgültig für Ordnung zu sorgen und alles auszumisten was du nicht mehr benötigst.

  3. Am besten beginnen wir wieder mit dem Müll und leeren Verpackungen. Alles aussortieren bitte!

  4. Räume dann alles auf, was eigentlich an einem anderen Ort "wohnt" und frage dich wieder ob du es behalten oder ausmisten möchtest.

Hausapotheke aussortieren


Wir werden heute definitiv keine schweren Kisten schleppen. Wir sortieren heute unsere Arzneimittel aus und sorgen für Ordnung in unserer Hausapotheke.


Bis zu dem Zeitpunkt an dem einmal alle Medikamente zusammengetragen und sortiert habe, dachte ich immer in unserm Haushalt gibt es nicht viele Medikamente.


Da habe ich falsch gedacht und wie! Von jeder Art eines Medikaments hatte ich vermutlich schon eine dreifache Ausführung.

Aber warum ist mir erst zu diesem Zeitpunkt aufgefallen, dass ich soooo viele Arzneimittel besitze?


- Ganz einfach! Ich lagerte meine Medikamente an vielen verschiedenen Orten. Immer griffbereit für den Notfall, dachte ich zumindest.


Naja, dir wird die Situation bestimmt auch bekannt vorkommen, wenn man etwas Bestimmtes sucht, findet man es garantiert nicht dort wo man es vermutet.

Was machen wir? Wir kaufen es neu!


Also ist es höchste Eisenbahn unsere Medikamente auszusortieren und sie richtig und immer griffbereit zu lagern.

Diese neue Ordnung wird sowohl unseren Geldbeutel wie auch uns in Zeiten der Krankheit schonen.

Trage alle Medikamente an einen Ort zusammen und bewundere diese Vielfalt und Masse ;-)

Nein, du solltest hier definitiv den Überblick haben, was du besitzt und welche Medikamente du evtl. nachkaufen musst.

  1. Gerade wenn es um Medikamente geht fliegen bei mir gerne leere Verpackungen und nicht zuordbare Beipackzettel umher. Auch leere Fläschchen und Blister sind keine Seltenheit und diese Dinge solltest du zuerst aussortieren um deine Hausapotheke in einen ordentlichen Zustand zu bringen.

  2. Abgelaufene Medikamente solltest du dringend aussortieren, sie können nicht nur an Wirkung verlieren, sondern sogar Nebenwirkungen herbeiführen.

  3. Bei Medikamenten handelt es sich um ein Verfallsdatum und nicht wie bei Lebensmitteln um ein Mindesthaltbarkeitsdatum.Angebrochene verschreibungspflichtige Medikamente, nach Benutzung und wenn du wieder gesund bist, solltest du eventuelle Reste ausmisten und im späteren, erneuten Krankheitsfall wieder deinen Arzt deines Vertrauens aufsuchen.

  4. Flüssige Arzneimittel sind mit einem Hinweis versehen, wie lange du sie nach Anbruch verwenden kannst. Sollte dieser Zeitpunkt überschritten sein oder du weißt nicht genau wann du sie geöffnet hast, solltest du sie aussortieren.


Du solltest Medikamente, die du aussortiert hast bitte nicht einfach in die Toilette oder den Müll werfen. Erkundige dich bei deiner Stadt oder Gemeinde nach der passenden Entsorgungsmethode.


Grundsätzlich kannst du Arzneimittel, die du nicht mehr benötigst auch wieder in Apotheken zurückbringen. Hier kannst du dich erkundigen, wie du Medikamente in deiner Nähe richtig entsorgen kannst.


Der richtige Ort ist für die Aufbewahrung deiner Medikamente sehr wichtig.


  1. Dunkel und trocken sollte es sein. Auch wenn es Platz spart, die Umverpackung oder Beipackzettel auszusortieren, solltest du deine Arzneimittel mit ihnen zusammen aufbewahren.

  2. Sortiere sie nicht übereinander, sondern nebeneinander so hast du einen besseren Überblick und kannst schnell das passende Medikament auswählen.

  3. Arzneimittel gehören in jedem Fall außer Reichweite von Kindern!


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Keller aussortieren - Ausmisten-in-30-Tagen-Challenge

Tada!

Die Wohnung ist superduper ausgemistet und ordentlich wie eh und je.

Lass mich raten was du mit dem Großteil der aussortierten Gegenstände gemacht hast!


In den Keller verfrachtet? Auf nimmer wiedersehen?


Oder doch eher der Gedanke, dass du dieses oder jenes Teil, das dem Ausmisten zum Opfer gefallen ist noch einmal in naher oder ganz, ganz entfernter Zukunft noch einmal brauchen könntest?


Haha, nicht mit mir! ;-) Spaß beiseite!

Die Ausmisten-in-30-Tagen-Challenge ist ein hartes Programm.

Natürlich kannst du nicht all deine aussortierten Dinge bereits verkauft, verschenkt, abholen lassen oder passend entsorgt haben.

Es ist auch sehr verständlich, dass du bei dem ein oder anderen Gegenstand zweifelst, ob du ihn wirklich ausmisten möchtest.

Die meisten dieser Dinge haben ja einen Wert, ob nun emotional oder monetär.


Sei dir sicher, dass auch ich, bis ich mit dem aussortierten Zustand meiner Wohnung zufrieden war, lange gebraucht habe und bei manch einem Teil lange überlegt habe, ob ich es wirklich abgeben möchte.

In dieser Situation eignet sich der Keller, wie kaum ein anderer Ort um Dinge zu lagern.

Das Problem dabei ist nur, dass du schnell vergessen kannst was wo in deinem Keller lagert und ja so ist die Unordnung eine beschlossene Sache!


Ich habe mich im Anschluss an meine Wohnung um das Aussortieren im Keller gekümmert und es ist so ein tolles Gefühl die Dinge, die du benötigst einfach nur aus dem Keller zu holen ohne Kisten zu verrücken oder stundenlang nach etwas zu suchen!


Loooos geht es!


  1. Dinge, die du in jedem Fall behalten möchtest. Stelle diese Teile beiseite, damit du sie nicht doch aus Versehen aussortierst und vergiss nicht die Teile, wenn es sich um Kartons, Kisten, Boxen oder ähnliches handelt einmal zu kontrollieren, ob du wirklich alles davon noch brauchst.

  2. Verpackungen und Müll. Unser allerliebster Ort zum Abstellen des Altpapiers, wenn der Abholtermin noch in weiter Ferne liegt ist der Keller. Selbiges gilt natürlich auch für den Sperrmüll! ;-) Stelle alle Dinge, die sofort entsorgt werden können beiseite und trage dir direkt in deinen Kalender ein, wann es abgeholt wird bzw. kümmere dich um einen Termin zur Abholung. Vorbildlich wäre es natürlich, wenn du alles direkt beim zuständigen Wertstoffhof abgibst! Öffne jede Kiste, Box, Tüte und frage dich, ob und wann du das jeweilige Teil noch einmal benutzen möchtest!

  3. Alles was kaputt, verformt, defekt, nicht deinem Stil entsprechend ist kannst du aussortieren! Die Menge macht´s! Im Besonderen bei Dekoration solltest du dich fragen, ob du jedes Teil überhaupt dekorieren kannst oder willst, wenn du zum Entschluss kommst, dass du das nicht kannst bitte einmal aussortieren.

  4. Vereinbare nun Termine zur Abholung deines Krames und kümmere dich um den Verkauf der einzelnen Gegenstände. Solltest du widererwarten einen Gegenstand nicht verkaufen oder verschenken können, solltest du ihn nicht unendlich lange in deinem Keller aufbewahren.



Erinnerungen aussortieren


Wow noch zwei Tage und dann haben wir alles aussortiert! Ist das nicht super?

Merkst du schon einen Unterschied im Alltag?


Das Ausmisten war für mich der erste und wichtigste Schritt zu einem neuen, entspannteren Leben.


Du wirfst endlich mal den ganzen unnötigen Ballast ab, der dich Tag für Tag umgibt und dir ein ungutes Gefühl gibt, wenn du etwas suchst und es aber nicht finden kannst oder dir aufzeigt, wie unstrukturiert du bist.


Ballast abwerfen, ja, das gilt auch für Dinge, die uns lieb und teuer sind beziehungsweise es einmal waren.

Ich habe so viele Dinge in meiner Wohnung gehortet, die noch aus meiner Kindheit stammen und die ich mit einer bestimmten Erinnerung verknüpfte.

Du bestimmt auch? Wenn ich daran denke was und wie viele Andenken ich aufbewahrt habe und wie viel Platz diese Dinge weggenommen haben wird mir ganz anders.


Du kennst sie bestimmt, diese kitschigen Urlaubsandenken, Schulsachen aus der Kindheit oder vielleicht auch Liebesbriefe aus einer längst vergangenen Zeit.


Wenn du einmal ehrlich zu dir bist, dann wirst du wohl den kleinsten Teil dieser Dinge wirklich gernhaben, oder? Im Grunde genommen ist es doch die Erinnerung an einen Moment oder an eine Zeit, die uns etwas bedeutet und nicht der Gegenstand an sich.


Mir ist erst nach dem Aussortieren aufgefallen, wie wenig ich manches Andenken wertgeschätzt habe, da ich mich nicht bewusst mit ihm beschäftigt habe, sondern es Tag für Tag neben all dem anderen Kram kaum mehr wahrgenommen habe.


Heute habe ich wenige, ausgewählte Erinnerungen in kleinen Boxen verstaut, die ich bewusst mit meiner Familie oder Freunden genießen kann.

Ich habe auch ein paar Erinnerungen direkt in unserer Wohnung dekoriert. Wichtig ist hierbei nur, dass es ausgewählte Andenken sind, die dir eine Menge Freude bereiten.


  1. Nimm dir Zeit. Gucke dir alle Teile an und überlege welche Gegenstände dir etwas bedeuten oder was du nur aufbewahrt hast, weil es mit einer Erinnerung verknüpft ist.

  2. Sortiere aus was dir kein gutes Gefühl verschafft.

  3. Erinnerungsstücke, die kaputt sind. Du kannst versuchen sie zu reparieren aber bei einer Tasse mit kaputtem Henkel von deinem Teenie Schwarm rate ich zum Ausmisten.

  4. Mache Fotos von manchen Erinnerungen. So kannst du das eigentliche Andenken aussortieren und du kannst dich trotzdem, wenn du möchtest noch einmal an ihr erfreuen. :-)

  5. Fasse Erinnerungsstücke zusammen. Bilder zu Bilder. Schmuck zu Schmuck... vielleicht kannst du etwas basteln über das du oder eine andere Person sich freuen würde (zum Beispiel eine Kollage zum Geburtstag der Oma mit handgemalten Bildern der Kinder)

  6. Digitalisiere! Du kannst eine Menge Dinge aussortieren, wenn du manches digitalisierst. Zum Beispiel schon ausgedruckte Bilder oder Briefe. Bitte das Doppelte oder Dreifache sichern nicht vergessen ;-)

  7. Lass dir Zeit beim Aussortieren. Die Andenken, die du behalten möchtest kannst du in Kisten packen und wenn dir danach ist auspacken und ansehen! Du merkst schnell, was es für einen Unterschied macht, wenn du diese Stücke bewusst genießt!

  8. Lagere deine Erinnerungen immer trocken.

  9. Du kannst deine Andenken auch im Keller aufbewahren um mehr Ordnung und Platz in deinem Zuhause zu haben. Stücke, bei denen du dir nicht ganz sicher bist, ob du sie wirklich weggeben möchtest kannst du auch vorerst im Keller lagern um zu überprüfen ob du sie vermisst.


Ich hoffe ich konnte dir bei dieser schweren Aufgabe etwas behilflich sein. Denke immer daran, dass wir die Erinnerung an sich lieben und meistens nicht den Gegenstand!






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