Minimalistischer Kleiderschrank ein Muss für Mütter.

Darum solltest du dringend deinen Kleiderschrank aussortieren!


Minimalistischer Kleiderschrank für Mütter

Hallo!

So da steht es nun das Jahr 2019. Ich hoffe du bist gut in das neue Jahr gekommen und hast das alte gebührend abgeschlossen!

Ein neues Jahr steht für neue Wünsche, Träume und Vorsätze. Das alte Jahr ist vorüber und schlechte Gewohnheiten und negative Erfahrungen sollen möglichst schnell hinter uns gebracht werden.


Top!


Ich liebe das neue Jahr, da man hier einen schönen, klaren Abschluss hat und manche Dinge doch noch einmal von Anfang an starten kann.


Auf der anderen Seite sehe ich jeden Tag als einen neuen Anfang. Was gestern nicht gut lief, kann heute super laufen. Jeder Tag sollte als eine neue Chance gesehen werden, das Leben so zu leben wie du es möchtest!


Jetzt aber mal ran an das eigentliche Thema. Der Kleiderschrank.


Anziehsachen, Klamotten, Kleider. Nenn es wie du willst. Viele Frauen führen wohl eine Hassliebe mit ihren Anziehsachen. Du auch?


Ich bin so eine Kandidatin. Ich liebe Mode aber ich hasse all die Probleme, die dadurch entstehen.

Es fängt schon beim shoppen an. Ich war nie zufrieden. Ich habe Sachen gesehen, gekauft und mich kurzfristig gefreut. Punkt.


Nach kurzer Zeit kam dieses Gefühl wieder von: "Dir fehlt doch was!"


Also auf in die nächste Runde. Um auf den Punkt zu kommen, mir hat immer etwas gefehlt, etwas hätte ersetzt werden können oder ich wollte irgendetwas neues ausprobieren.


Und ich sage dir etwas. Das hört nicht auf solange du dir keine Gedanken machst, was DU WIRKLICH möchtest. Nicht nur auf das Thema Mode bezogen.


Mein Problem war wohl, ich wollte jemand sein, der ich nicht bin und nicht werden konnte. Dieses Gefühl, des nicht-genug-sein, hat mir vorgegaukelt ich musste um genug zu sein, gewisse Dinge besitzen. Verstehe mich nicht falsch es geht nicht um eine gewisse Kleidergröße oder eine bestimmte Marken-Handtasche, sondern um all die Dinge, die man eben kauft um das Bild im Kopf von der Person, die man sein muss, zu vervollständigen.


Ich möchte wetten, das ganz viele Kleiderschränke von Frauen gefüllt sind mit Dinge für die Person, die man unbedingt sein möchte. Wahrscheinlich gehört sogar mehr als die Hälfte des Kleiderschrankinhalts dieser Person. So war es zumindest bei mir.


Warum ein zu voller Kleiderschrank ein großes Problem ist

  1. Das Problem an der ganzen Sache ist, das du jeden Tag daran erinnert wirst, das du etwas nicht bist oder nicht sein kannst. Warum auch immer. Ein Beispiel. Ich habe lange Zeit meine Business-High-Hells gehortet, nicht weil ich sie so besonders gern hatte sondern weil immer ein Bild von einer Mama mit Kinderwagen und High-Hells in meinem Kopf war. Das wollte ich sein. Tatsächlich ist es aber einfach unpraktisch in meinem Leben und ich habe mich auf einen Kompromiss mit halbhohen Schuhen eingelassen. Ein ganz anderes Beispiel. Kaputzenjacken sehen bei anderen Frauen wahnsinnig lässig und bezaubernd aus. Das wollte ich auch sein, aber ganz ehrlich, ich sehe mit Kaputzenjacken einfach nur aus, als ob ich heute keine Lust hätte mich anständig anzuziehen. Mir geht es nicht darum, dass das oben beschriebene falsch ist, sondern, dass es nicht zu MIR passt.

  2. Gerade als Mutter muss es bei mir morgens schnell gehen, da habe ich keine Zeit fünf Hosen anzuprobieren. Mit vielen Sachen hast du immer das Problem, dass du auch viel Auswahl an doofen Klamotten hast oder Anziehsachen, die sich nicht gut kombinieren lassen. Du verlierst also extrem viel Zeit um dir ein Outfit auszusuchen, das gut zusammen aussieht, oder noch schlimmer, du beginnst den Tag in Anziehsachen, in denen du dich nicht wohlfühlst.

  3. Wenn du dich nicht damit beschäftigst was du tragen möchtest, wirst du automatisch immer mehr Sachen kaufen, die dich nur "Vielleicht" glücklich machen. Du wirst immer wieder Geld ausgeben für Dinge, die du eigentlich nicht brauchst oder tatsächlich möchtest.

  4. Je nach Budget wirst du eher Quantität statt Qualität kaufen und dich dann schneller Ärgern, das sich die Qualität verändert und du das Teil wegwerfen musst. Tatsächlich habe ich auch günstige Anziehsachen in meinem Schrank, die schon seit Jahren gut sind und andersherum. Aber hochgerechnet auf alle günstigen Sachen ist die Quote sehr schlecht.

  5. Die vielen Sachen in meinem Kleiderschrank, die ich eigentlich nicht mochte oder die nicht so gepasst haben, wie sie es sollten, habe ich nicht so wertgeschätzt, wie sie es verdient hätten. Um es verständlich zu machen. Eine schwarze Bluse mit weißen Punkten, die ich mir schon ganz lange gewünscht habe und so lange gesucht habe wird von mir definitiv anders behandelt, als die verwaschene Jeans, die sowieso eine Nummer zu groß ist und nicht toll sitzt. Die Jeans landet schon mal auf dem Boden, verstaubt auf "dem Stuhl" oder wird auch mal zu heiß gewaschen, nachdem sie zwei Wochen im Schmutzwäschekorb warten musste. Meine Bluse auf der anderen Seite wird sorgsam gelüftet, zum waschen auf links gedreht und möglichst schnell gewaschen, damit ich sie bald wieder tragen kann.

Aber woher zum Kuckuck sollst du jetzt wissen was du tragen bzw. kaufen solltest. Ich bin der Meinung, dass wir alle die Antwort in uns haben. Man muss nur die richtigen Fragen stellen und genau hinhören was man WIRKLICH möchte.


So findest du den richtigen Inhalt für deinen minimalistischen Kleiderschrank

Diese Fragen solltest du dir stellen:

  1. Frage dich was gefällt dir?

  2. Was passt zu deinem Leben?

  3. Und wie möchtest du aussehen?

Und dann ist die nächste Frage, wie kannst du das umsetzten? Ich greife beispielsweise immer zu ähnlichen Farben und mittlerweile habe ich bemerkt, dass ich mit dem einen Schnitt wohler fühle als mit anderen. Suche dir Inspiration auf Pinterest, in Online Shops oder im Geschäft aber kaufe nicht direkt alles was dir auf den ersten Blick gefällt.

Erstelle dir eine Liste welche Art von Klamotten du möchtest und die entsprechende Anzahl.

Gehe durch deinen Kleiderschrank und frage dich, ob die einzelnen Kleidungsstücke zu den Fragen, die du oben beantwortet hast passen und ob sie auf deiner Liste stehen. Stehen Sie auf deiner Liste und kannst du diesen Punkt auf deiner Liste schon einmal streichen.


Du kannst sofort aussortieren:


  1. Alles was kaputt ist (wenn du nicht vorhast es in den nächsten Tagen zu reparieren)

  2. Alles was zu groß oder zu klein ist (wenn du nicht abnehmen/ zunehmen möchtest)

  3. Alles was einer (wie oben beschriebenen) anderen Person gehört.


Es ist normal, wenn du dich von gewissen Dingen am Anfang nicht trennen kannst, das geht mir heute noch so und ganz ehrlich, manchmal liegt ein Kleidungsstück, obwohl ich es behalten habe noch ein halbes Jahr ungetragen im Schrank und dann kann ich mit Gewissheit sagen, dass es weg kann.

Wenn du dir bei Anziehsachen unsicher bist, lege sie in eine Kiste oder einen Karton und warte ab, ob du sie vermisst. Oder du drehst sie auf Links und wenn sie nach einem gewissen Zeitraum immer noch auf Links gedreht sind, dann weißt du Bescheid, dass du dieses Kleidungsstück nicht benötigst.

Nachdem du nun das erste Mal richtig aussortiert hast, wirst du sehr schnell merken, dass dir die Kleider Auswahl leichter fällt und falls nicht, dann solltest du nochmal ran! ;-)

Nein, wirklich. Entweder hast du dann noch viele Kleidungsstücke im Schrank, die du nicht wirklich anziehen möchtest oder dir fehlen noch elementare Dinge von deiner Liste.


Shopping-Tipps für deine minimalistische Garderobe:


  1. Notiere die Kleidungsstücke, die du haben möchtest (alle)

  2. Durchsuche deinen Kleiderschrank nach diesen Stücken.

  3. Fehlendes auf der Liste lassen.

  4. Suche dir Inspiration.

  5. Lasse etwas Zeit vergehen und achte darauf, ob du die Dinge in dieser Zeit wirklich benötigst und dann erst kaufen. Vielleicht kannst du ja doch noch etwas von deiner Liste streichen?

  6. Wenn du spontan etwas siehst was dir gefällt, dann kaufe es nur wenn du nicht mehr aufhören kannst daran zu denken oder wenn du es tatsächlich benötigst. Falls es dir "super-mega-hammer-gut" gefällt aber du dir doch etwas unsicher bist, dann schlafe eine Nacht drüber.

Mittlerweile mache es tatsächlich fast immer so, dass ich beim Einkaufen im Geschäft nur das kaufe bei dem ich mir zu 100% sicher bin, dass ich es gerne tragen werde. Bei allen anderen Dingen komme ich ein paar Tage später wieder und wenn es mir dann noch gut gefällt nehme ich es mit.


Beim Online Shopping gehe ich auch so vor. Mit dem Unterschied, dass ich dort die Filter und Kategorien benutze, dann ist die Auswahl geringer und man wird nicht so schnell auf falsche Wege geleitet, denn ich finde Kaputzenjacken und High-Hells ja immer noch toll! ;-)





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